Berufsorientierungsprogramm (BOP)

Angebotsbeschreibung

Trotz einer Entspannung der Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt gelingt der direkte Übergang von der Schule in den Beruf auch heute längst nicht allen Jugendlichen. Zunehmend setzt sich die Erkenntnis durch, dass eine frühzeitige Berufsorientierung und Förderung berufsübergreifender Schlüsselkompetenzen für gelungene Übergänge unerlässlich sind. Das BMBF-Programm zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten" unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, die Berufswahl frühzeitig und systematisch vorzubereiten. In der Potenzialanalyse werden Personal-, Sozial- und Methodenkompetenz untersucht, Kompetenzen also, die auch im Alltagsleben von Bedeutung sind. Es kommen primär handlungsorientierte Verfahren, wie z.B. Assessment-Center-Übungen oder Arbeitsproben zum Einsatz. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten, Neigungen und Interessen zu identifizieren. Sie werden bei den Übungen anhand von vorab definierten Verhaltenskriterien durch geschulte Pädagoginnen und Pädagogen beobachtet und erhalten anschließend in Einzelgesprächen Rückmeldung. Gemeinsam wird überlegt, wie einzelne Kompetenzen ausgebaut oder für die Berufsorientierung genutzt werden können und welche Schritte dafür nötig sind. Die Ergebnisse der Potenzialanalyse werden schriftlich dokumentiert und dienen als Grundlage für eine individuelle Förderung der jungen Menschen im Anschluss. In den Werkstatttagen haben die Jugendlichen zwei Wochen Zeit, mindestens drei Berufsfelder praxisnah kennenzulernen. Sie werden von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern angeleitet und erhalten regelmäßig Rückmeldung zu ihrem Verhalten und ihren Stärken in jedem Berufsfeld. Die Jugendlichen erhalten eine erste Vorstellung davon, was im späteren Berufsleben auf sie zukommt und wofür schulisches Lernen wichtig ist. Häufig wird in einem Berufsfeld ein Werkstück erstellt, das die Schülerinnen und Schüler mit nach Hause nehmen können. Das motiviert und macht stolz auf die eigenen Leistungen. Die Berufsorientierung schließt mit einem Zertifikat ab, das die Schülerinnen und Schüler bei Bewerbungen um Praktikumsplätze oder einen Ausbildungsplatz vorlegen können. Die Wahl des Betriebspraktikums in Klasse 9 und des späteren Ausbildungsberufs kann durch das Berufsorientierungsprogramm bewusster und überlegter erfolgen. Das Berufswahlspektrum der Jugendlichen und die Chance auf den "richtigen" Beruf steigen.


Ansprechpartner

Cem Sadik
Telefon: 0461 1469840
E-Mail: info@agp-weiterbildung.de

Hier findet das Angebot statt

 
Liebigstr. 21
24941 Flensburg
 
Bahnhofstr.40
24937 Flensburg
 
Gutenbergstr. 10
24937 Flensburg

Infos zum Träger

Anschrift:
AGP Weiterbildung und Beruf GmbH & Co. KG
Bahnhofstrße 40
24937 Flensburg
 

weitere Informationen (für Fachkräfte)

Zielgruppe
  • SchülerInnen

Ziele
  • Kompetenzfeststellung
  • Erwerb/Ausbau von Schlüsselqualifikationen und allgemeinen Basiskompetenzen
  • Erwerb/Ausbau von beruflichen Basiskompetenzen

Voraussetzungen
  • allgemeinbildende Schulpflicht liegt vor
  • kein Schulabschluss

Berufsfelder
  • Bau/Ausbau und Holz
  • Verkauf und Kundenberatung
  • Gastgewerbe
  • Hauswirtschaft und Nahrungsmittelherstellung
  • Raum-
  • Form-
  • Farbgestaltung und Medientechnik
  • Gesundheitswesen

Zuweisung / Zugang
  • über Schule

Kosten für Teilnehmer
  • nein

Teilnahmedauer
  • Potenzialanalyse: 3 Tage, Berufsfelderprobung: 2 Wochen

Zertifikat
  • ja

Rechtsgrundlage
  • Berufsbildungsgesetz

Art des Angebots / Maßnahme
  • befristetes Programm
  • von 2011 bis 2014

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