Das Projekt S.Ü.D.
In Dithmarschen kommt dem Übergang von der Schule in die Arbeitswelt angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit und vieler junger Erwachsener ohne Berufsabschluss eine besondere Bedeutung zu. Der demografische Wandel macht deutlich, wie wichtig ausreichend qualifizierte Fachkräfte für die Wettbewerbsfähigkeit der Region sind und mehr denn je gebraucht werden. Kinder und Jugendliche sind der wichtigste Baustein der Zukunft unserer Region. Sie gestalten Wirtschaft, Gesellschaft und Politik von morgen.
Gelingende Anschlüsse nach der Schule erfordern funktionierende Netzwerke und strukturierte Übergänge. Um den Übergang von Schule in das Berufsleben optimal zu gestalten, koordiniert das Projekt „Sozialraumorientiertes Übergangsmanagement Dithmarschen“ (S.Ü.D.) das Netzwerk der darin beteiligten Akteure und Bildungspartner.
Die Arbeit des Projektes:
- betrachtet alle Jugendlichen im Übergang und verfolgt dabei einen benachteiligungssensiblen und lebensweltorientierten Ansatz.
- richtet sich auf den gesamten Prozess der Übergangsgestaltung – von der Berufsorientierung in der allgemeinbildenden Schule bis zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen.
Das Projekt S.Ü.D. ist keine zusätzliche Maßnahme zur Berufsorientierung oder - vorbereitung, sondern versteht sich als Koordinierungsstelle der vorhandenen Angebote.
Das Projekt S.Ü.D. ist Teil des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das durch strukturelle Veränderungen den Anteil von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne beruflichen Abschluss dauerhaft senken will. In 97 ausgewählten Modellregionen sollen dafür Netzwerke in zwei unterschiedlichen Förderschwerpunkten nachhaltig etabliert werden. Weitere Informationen im Internet unter
www.perspektive-berufsabschluss.de.
Der Förderschwerpunkt „Regionales Übergangsmanagement“ stimmt an 55 Standorten die verschiedenen Förderangebote und Unterstützungsleistungen aufeinander ab, um Jugendlichen einen Anschluss von der Schule in eine Berufsausbildung zu erleichtern.